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JavaScript-Lexikon

TEIA AG Online-Lexika Das kleine Lexikon zum Thema JavaScript stammt aus dem kostenlosen Online-Kurs JavaScript der TEIA AG - Internet Akademie und Lehrbuch Verlag. Mehr Infos dazu und zu 50 weiteren kostenlosen Online-Kursen finden Sie hier.

Algorithmus:
Die Anweisungsfolge, die ein Problem löst, Beschreibung der Vorgehensweise. Ein gutes Beispiel für einen Algorithmus ist z.B. eine Bedienungsanleitung für einen Videorecorder: Um einen Film aufzunehmen, legen Sie die Kassette ein, ....

Argument einer Funktion:
Eingabewerte einer Funktion, an eine Funktion übergebene Werte. Funktionen benötigen oft einen oder mehrere Werte, mit denen Sie rechnen sollen, z.B. benötigt eine Funktion, die die Summe 2er Zahlen berechnet, diese beiden Zahlen als Eingabe. Die konkreten Werte beim Aufruf der Funktion nennt man Argumente. Sie werden beim Aufruf der Funktion deren Parametern zugewiesen.

Array:
Eine Datenstruktur, in der eine geordnete Liste von Werten gespeichert werden kann, oft auch Feld genannt. Die einzelnen Werte sind durchnummeriert und können über diesen Index angesprochen werden.
Anlegen eines Arrays mit arrayname = new Array();
Zugriff auf ein Array-Element mit arrayname[index]

assoziatives Array:
Ein Array, das statt numerischer Indizes Namen (Zeichenketten) zur Identifizierung der einzelnen Elemente verwendet.
Anlegen eines assoziativen Arrays mit arrayname = new Array();
Zugriff auf ein Element im assoziativen Array mit arrayname[elementname]

Attribut (HTML):
Eine Zusatzangabe zu einem HTML-Element, die mit in die spitzen Klammern des Start-Tags eingeschlossen wird. In <body bgcolor="#FF0000"> ist bgcolor ein Attribut des Elements body, das die Hintergrundfarbe der Seite festlegt.

Ausdruck:
Ein Konstrukt in einem Programm, das ausgewertet werden kann und dann einen Wert liefert. Die einfachsten Ausdrücke sind z.B. Zahlen oder Zeichenketten (ihr Wert ist die Zahl oder Zeichenkette selbst). Aber auch komplizierte Rechnungen und verschachtelte Funktionsaufrufe kann der Interpreter auswerten.

Bit:
Binary Digit, eine Binärziffer. Sie kann nur die beiden Werte 1 oder 0 annehmen.

Boolescher Ausdruck:
Ein Ausdruck, der einen booleschen Wert (Wahrheitswert, entweder true oder false bzw. wahr oder falsch) zurückliefert. Z.B. ist 5>4 wahr, der Wert von isNaN(eineVariable) hängt vom Wert der Variablen ab, ist aber ebenfalls true oder false. Boolesche Ausdrücke können mit den booleschen Operatoren (&&, || und !) verknüpft werden und bilden dann wieder boolesche Ausdrücke.

Browser:
Ein Programm, um Webseiten von Servern abzurufen und darzustellen. Die meisten Browser bieten darüber weiter Möglichkeiten wie die Ausführung von JavaScript-Code mit Hilfe eines eingebauten Interpreter-Programms. Die bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet Explorer und die Browser von Netscape.

Cascading Style Sheets (CSS):
Verfahren zum Definieren der Darstellungseigenschaften von HTML-Elementen. Durch die Verwendung von HTML und CSS wird eine strikte Trennung zwischen Inhalt und Layout einer Seite möglich. CSS-Formatdefinitionen können mit dem HTML-Element style entweder direkt in ein HTML-Dokument eingebettet oder in Form einer externen Datei eingebunden werden. Außerdem sind individuelle Formatdefinitionen für einzelne Elemente mit dem Attribut style möglich.

Collection:
Eine vom JavaScript-Interpreter automatisch erzeugte Auflistung bestimmter Bestandteile z.B. einer HTML-Seite. Sie hat Ähnlichkeiten mit einem Array, d.h. man kann auf ein einzelnes Element der Collection über seinen numerischen Index (collectionname[index]) oder seinen Namen (collectionname[elementname]) zugreifen. Allerdings kann man keine eigene Collection erzeugen. Beispiele für Collections sind document.images – die Liste aller Bilder eine Seite – oder window.frames – die Liste aller Frames in einem Fenster.

Compilersprache:
Eine Programmiersprache, deren Programme vor der Ausführung üblicherweise kompiliert, d.h. in Maschinensprache übersetzt, werden. Beispiele sind C, C++, Pascal oder Java (bei letzterem wird oft eine virtuelle Maschine verwendet).

Cookie:
Eine kleine Menge Text, die ein Browser auf Anweisung eines Web-Servers oder einer Webseite auf dem Client-Rechner hinterlegt und für erneute Abrufe von Seiten der Website wieder verfügbar macht. Solche Cookies können genutzt werden, um Informationen von einem Besuch auf einer Website bis zum nächsten zu speichern und so die Wiedererkennung des Besuchers zu ermöglichen oder persönliche Einstellungen zu speichern.

Core-JavaScript:
Die Kernsprache von JavaScript. Sie umfasst die allgemeine Syntax der Sprache und einige grundlegende Objekte (z.B. String, Date, RegExp). Die Objekte zum Zugriff auf Elemente einer Webseite oder zur Programmierung von Serveranwendungen kommen durch client- bzw. serverseitige Ergänzungen hinzu.

Datentyp:
Der Datentyp einer Variablen gibt an, wie der in ihr gespeicherte Wert interpretiert wird und welche Operationen mit ihm möglich sind. JavaScript unterscheidet zwischen Zahlen, Zeichenketten, booleschen Werten und Objekten (sowie speziellen Typen für null und undefined). Andere Programmiersprachen kennen eine wesentlich feinere Unterscheidung. Vom Datentyp hängt auch ab, wie viel Speicherplatz für einen Wert benötigt wird.

Deklaration:
Bekanntmachung einer Variablen. Da der Programmierer Variablen fast beliebig benennen kann, kann er dem Interpreter durch eine Variablendeklaration mit dem Schlüsselwort var mitteilen, dass der gewählte Name für eine Variable stehen soll. In JavaScript ist eine explizite Deklaration nur bei lokalen Variablen zwingend erforderlich, nicht aber bei globalen Variablen. Auch bei der Bekanntmachung einer Funktion spricht man von einer Deklaration. In JavaScript geschieht dies automatisch beim Definieren einer Funktion.
Beispiel für eine Variablendeklaration: var meineVariable;

DHTML:
Dynamic HTML. Ein Sammelbegriff der Browserhersteller für eine Kombination aus HTML, CSS und einer Skriptsprache, mit der einzelne Seitenelemente bewegt oder anderweitig animiert werden können. Oft wird als Skriptsprache JavaScript verwendet.

do-while-Schleife:
Eine fußgesteuerte Schleife in JavaScript, d.h. die Anweisungen innerhalb der Schleife werden abhängig von einer Bedingung durchlaufen, die erst am Ende der Schleife steht. Dadurch werden sie mindestens einmal ausgeführt.
Syntax: do { Anweisungen } while (Bedingung);

DOM:
Document Object Model. Ein Standard des W3C, der beschreibt, durch welche Objekte die Elemente eines Dokuments repräsentiert werden und in welchen Beziehungen diese zueinander stehen. Insgesamt bilden alle Objekte einer Seite eine baumartige Hierarchie, deren Wurzel das Objekt window ist. Die Festlegungen des DOM betreffen nicht nur JavaScript, sondern sind sprachübergreifend gestaltet, so dass z.B. auch VBScript-Programme mit dem gleichen Objektmodell arbeiten können.

ECMAScript:
Die von der ECMA standardisierte Version von JavaScript. Durch die Schaffung dieses Standards sollten Unterschiede zwischen den Implementierungen verschiedener Browser reduziert werden. Die Sprachen JavaScript in Netscape-Browsern und JScript im Internet Explorer stimmen inzwischen zwar weitgehend mit dieser Standardsprache überein, aber es gibt immer noch einige Unterschiede. Der ECMAScript-Standard ECMA 262 umfasst nur die Kernsprache, nicht aber den Zugriff auf Browserobjekte und Elemente von Webseiten.

Eigenschaft eines Objekts:
Benannte Information, die in einem Objekt gespeichert ist, z.B. die Farbe eines Autos oder der Dateiname eines Bildes. In anderen Programmiersprachen spricht man auch von Attributen, Feldern oder Membervariablen eines Objekts.
Zugriff mit objektvariable.eigenschaftsname

Escape-Sequenz:
Eine mit \ (einem Backslash) beginnende Zeichenfolge, die in einem String für ein Sonderzeichen steht. Sehr häufig wird z.B. die Sequenz \n verwendet, die für einen Zeilenumbruch steht.

Event:
Ereignis. Bei fast allen Aktionen des Benutzers (z.B. Mausklick oder -bewegung, Tastendruck, Schließen des Browserfensters) löst der Browser ein Ereignis aus, und der Interpreter erzeugt ein sogenanntes Event-Objekt. Mit Hilfe von Event-Handlern kann ein JavaScript-Programm auf solche Ereignisse reagieren.

Event-Bubbling:
Automatische Weitergabe eines Ereignisses von einem inneren HTML-Element zu einem äußeren. Klickt der Benutzer z.B. auf ein Bild, erhält zuerst das Bild die Benachrichtigung über diesen Klick, dann z.B. die Tabelle, in der sich das Bild befindet und zum Schluss das gesamte Dokument. Die entsprechenden Event-Handler der beteiligten Elemente werden dabei der Reihe nach aufgerufen. Die automatische Weitergabe wird beendet, indem die Eigenschaft cancelBubble des Event-Objektes auf true gesetzt wird.

Event-Handler:
Das Verbindungsglied zwischen HTML- und JavaScript-Code zur Reaktion auf Ereignisse. Event-Handler können als Attribute in einzelnen HTML-Tags (z.B: <body onload="initfunktion()">) oder als Eigenschaften eines Objekts angegeben werden (z.B. document.onload = initfunktion;). Tritt ein Ereignis auf, werden die im zugehörigen Event-Handler angegebenen Anweisungen ausgeführt.

Fallunterscheidung:
Kontrollstruktur, die abhängig vom Wert eines Ausdrucks unterschiedliche Anweisungen ausführt (if-Anweisung, switch-Anweisung).

false:
Boolescher Wert falsch

for-Schleife:
Kopfgesteuerte Schleife, deren Syntax besonders für die Realisierung von Zählschleifen geeignet ist. Vor dem ersten Durchlauf der Schleife findet die Initialisierung eines Zählers statt. Anhand einer Bedingung wird überprüft, ob die Anweisungen innerhalb der Schleife durchlaufen werden sollen, nach jedem Schleifendurchlauf wird der Zähler angepasst.
Syntax:
for (Initialisierung; Bedingung; Zähler verändern) {
Anweisungen
}

Formular:
Ein aus einem form-Element bestehender Teil eines HTML-Dokuments. Formulare können Formularfelder (<input>, <select>, <textarea>) enthalten, in denen der Benutzer Eingaben vornehmen kann. Alle Eingaben, die in einem Formular zusammengefasst sind, werden beim Absenden des Formulars gemeinsam an den Server übermittelt.

Frame:
Bei der Arbeit mit Frames wird das Browserfenster in mehrere unabhängige Bereiche (die Frames) aufgeteilt. In diesen kann jeweils ein eigenes Dokument angezeigt werden. Indem Ziele von allen Links z.B. immer im größten Frame angezeigt werden, bilden die Frames eine zusammen benutzbare Einheit. Definiert werden Frames mit den HTML-Tags <frameset> und <frame>.

Funktion:
Eine Zusammenfassung von Anweisungen unter dem Funktionsnamen zur Berechnung eines Werts oder Erledigung einer bestimmten Aufgabe. Oft besitzt eine Funktion Parameter, in denen sie Eingabewerte für die Berechnung entgegennehmen kann. Dadurch kann eine Funktion an vielen Stellen in einem Programm oder auch in mehreren Programmen immer wieder eingesetzt werden, um gleichartige Aufgaben mit verschiedenen Eingabewerten durchführen zu lassen. Indem Funktionsdefinitionen in externe Dateien ausgelagert werden, entstehen Funktionsbibliotheken, die in verschiedenen Programmen benutzt werden können.
Syntax einer Funktionsdefinition:
function funktionsname(parameter,...) { Anweisungen }

Funktionsaufruf:
Ausdruck, dessen Auswertung im Ausführen einer Funktion besteht und dessen Wert der Rückgabewert der Funktion ist. Beim Funktionsaufruf müssen für die Parameter der Funktion konkrete Werte als Argumente übergeben werden. Ein Funktionsaufruf kann als einzelne Anweisung oder als Teil eines komplexeren Ausdrucks vorkommen.
Ein Funktionsaufruf hat folgende Form: funktionsname(argument,...)

globale Variablen:
Variablen, die im ganzen Programm, d.h. in allen script-Elementen einer Webseite und in allen Funktionen und sonstigen Anweisungen bekannt sind. Sie entstehen, wenn Variablen gar nicht oder außerhalb von Funktionen deklariert werden.

Hexadezimalsystem:
Zahlensystem, das mit der Basis 16 arbeitet (das Dezimalsystem hat die Basis 10), d.h. jede Stelle steht für eine Potenz von 16. Die Ziffern in diesem System sind die normalen Ziffern 0-9 sowie die Buchstaben A-F. Das Hexadezimalsystem wird unter anderem oft zur Angabe von Farbwerten und Zeichencodes verwendet.

History-Liste:
Die vom Browser geführte Liste der zuletzt vom Benutzer besuchten Webseiten. Der Benutzer kann z.B. mit dem "Zurück"-Button des Browsers davon Gebrauch machen. In JavaScript ist ein eingeschränkter Zugriff darauf über das Objekt history möglich.

HTML:
Hypertext Markup Language. Auszeichnungssprache, mit der die inhaltliche Bedeutung von Teilen eines Dokuments beschrieben werden kann. HTML arbeitet mit so genannten Tags (Markierungen), die Anfang und Ende von Elementen des Dokuments markieren. HTML ist keine Programmiersprache. Zur Festlegung von Darstellungseigenschaften von Elementen können Cascading Style Sheets verwendet werden.

HTML-Tag:
Eine Markierung zur Kennzeichnung der Struktur in HTML. Tags sind grundsätzlich in spitze Klammern eingefasst und können neben einem Elementnamen zusätzliche Attribute enthalten. Die meisten HTML-Elemente setzen sich aus einem öffnenden und einem schließenden Tag zusammen, zwischen denen ihr Inhalt steht. (Beispiel: <h1>Überschrift der ersten Ordnung</h1>)

if-Anweisung:
Kontrollstruktur, bei der beliebige Anweisungen abhängig von einer Bedingung ausgeführt werden. Für den Fall, dass die Bedingung nicht zutrifft, kann optional ein else-Zweig angegeben werden, dessen Anweisungen in diesem Fall ausgeführt werden.
Syntax:
if (Bedingung) {
Anweisungen
} else {
Anweisungen
}

Initialisierung:
Erste Wertzuweisung an eine Variable. Oft wird die Initialisierung mit der Deklaration einer Variablen gekoppelt: var variablenname = wert;

Interpreter:
Programm, das Anweisungen in einer Programmiersprache interpretiert und nacheinander ausführt, ohne dass sie zuvor in Maschinensprache übersetzt wurden. Viele Webbrowser beinhalten einen Interpreter für JavaScript.

Java:
Eine objektorientierte Programmiersprache, die in teilweiser Anlehnung an C++ entwickelt wurde. Im Gegensatz zu JavaScript ist Java eine Compilersprache und hat auch sonst außer dem Namen und Teilen der Syntax wenig mit JavaScript gemein.

Java Virtual Machine (JVM):
Das Programm, das Java-Programme ausführt. Da Webseiten auch Java-Applets enthalten können, ist in vielen Browsern eine solche JVM eingebaut. Es gibt aber auch Java-Laufzeitumgebungen zum Ausführen von eigenständigen Java-Anwendungen (siehe z.B. http://java.sun.com).

JScript:
Die im Internet Explorer eingebaut Variante von JavaScript. Obwohl die beiden Sprachen sehr ähnlich sind, durfte Microsoft aus rechtlichen Gründen für seine Sprache nicht den vom Erst-Entwickler Netscape eingeführten Namen JavaScript verwenden.

Konstruktor:
Erzeugungsfunktion eines Objekts. Mit dem Aufruf des Konstruktors wird dem Interpreter mitgeteilt, dass ein neues Objekt erzeugt werden soll, das anschließend meist in einer Variablen gespeichert wird. Charakteristisch für den Aufruf eines Konstruktors ist das Schlüsselwort new.
Beispiel: var neuerListenEintrag = new Option();

Layer:
Mit Einführung der Cascading Style Sheets führte Netscape im Netscape Navigator 4.7 das HTML-Tag <layer> ein, mit dem absolute Positionierung von Seitenelementen möglich wurde. In JavaScript gab es ein zugehöriges Objekt. Weder das Layer-Objekt, noch das HTML-Element layer fanden Aufnahme in die jeweiligen Standards; beide sollten deshalb heute nicht mehr verwendet werden.

LiveConnect:
Die Schnittstelle zwischen Java-Applets und JavaScript-Programmen in Netscape-Browsern. Über diese Verbindung können Java- und JavaScript-Programme zusammenarbeiten.

LiveScript:
Name der ersten Version von JavaScript.

LiveWire:
Name für Netscapes Implementierung von serverseitigem JavaScript

lokale Variablen:
Variablen, die nur innerhalb einer Funktion gültig sind. Nach Verlassen der Funktion kann auf eine lokale Variable nicht mehr zugegriffen werden. Allerdings kann es außerhalb von Funktionen und in anderen Funktionen andere Variablen mit dem gleichen Namen geben. Eine lokale Variable entsteht durch die Deklaration der Variablen mit var innerhalb einer Funktion.

Methode:
Eine Funktion, die zu einem Objekt gehört und eine mögliche Operation mit diesem Objekt anbietet. Z.B. kann das das Fahren eines Autos sein oder die Umwandlung eines Strings in Großbuchstaben. Beim Aufruf einer Methode muss immer das Objekt angegeben werden, zu dem die Methode gehört: objektvariable.methodenname(argument,...);

MIME-Typ:
Kennzeichnung von Dateien und anderen Datenobjekten, durch die der Computer weiß, welcher Art das jeweilige Dokument ist. (MIME stand ursprünglich für "Multipurpose Internet Mail Extensions", ist aber inzwischen auch im Zusammenhang mit anderen Internet-Diensten eine verbreitete Methode zur Identifikation verschiedener Medientypen.)

Modulo-Operator:
Operator zur Berechnung des Rests bei der ganzzahligen Division. In JavaScript durch % dargestellt. Wenn man beispielweise 25 durch 7 teilt, ergibt dies 3 mit einem Rest von 4. Deshalb ist 25 % 7 = 4.

Mouseover-Effekt:
Veränderung eines HTML-Elements, wenn sich der Mauszeiger über diesem Element befindet. Besonders oft findet man diesen Effekt bei Links, die bei Mauskontakt aufzuleuchten scheinen.

Objekt:
Eine Zusammenfassung mehrerer Werte (Eigenschaften) zu einer Variablen. Zum Objekt gehören außerdem Methoden, d.h. Funktionen, die auf die im Objekt gespeicherten Werte angewendet werden können.

Oktalsystem:
Zahlensystem, das mit der Basis 8 arbeitet (das Dezimalsystem hat die Basis 10), d.h. jede Stelle steht für eine Potenz von 8. Dieses System kennt nur die Ziffern 0-7.

Operator:
Rechenzeichen, das für eine Operation steht, die auf Werte (die sogenannten Operanden) angewandt wird, um Ergebniswerte zu liefern sowie gegebenenfalls Seiteneffekte auszulösen.

Parameter:
Platzhalter für einen Übergabewert an eine Funktion. Ein Parameter erhält einen Namen, unter dem der zugehörige Wert innerhalb der Funktion angesprochen werden kann. Die beim Aufruf einer Funktion an ihre Parameter übergebenen Werte heißen Argumente.

Plattformunabhängigkeit:
Man sagt, dass eine Sprache plattformunabhängig ist, wenn ein in dieser Sprache geschriebenes Programm auf Rechnern mit vielen verschiedenen Betriebssystemen und Rechnerarchitekturen ausgeführt werden kann. Insbesondere haben Skriptsprachen diese Eigenschaft, da ihr Code nicht in Maschinensprache (die bei den einzelnen Systemen sehr unterschiedlich sein kann), sondern im Klartext vorliegt. Voraussetzung ist allerdings das Vorhandensein eines Interpreters auf der jeweiligen Plattform.

Popup-Fenster:
Ein zusätzliches Browserfenster, das durch ein JavaScript-Programm geöffnet wird.

Plugin:
Ein Plugin ist ein Erweiterungsmodul für einen Webbrowser, das diesen Browser um bestimmte Fähigkeiten (meist zur Darstellung bestimmter Dateiformate) erweitert. Weit verbreitet ist z.B. das Flash-Plugin von Macromedia.

Regulärer Ausdruck:
Schablone für Zeichenketten. Z.B. kann man mit einem regulären Ausdruck beschreiben, wie eine gültige E-Mail-Adresse aufgebaut ist.

Rückgabewert:
Der von einer Funktion – z.B. als Ergebnis einer Berechnung – an das aufrufende Programm zurückgegebene Wert.

Schleife:
Konstrukt zur wiederholten Ausführung einer Anweisung oder eines Anweisungsblocks. Man unterscheidet zwischen kopfgesteuerten Schleifen (while(…){…} und for (…){…}) und fußgesteuerten Schleifen (do{…}while(…);). Die for-Schleife wird oft als Zählschleife eingesetzt.

Signatur einer Funktion:
Der Name zusammen mit der Parameterliste einer Funktion wird auch als Signatur der Funktion bezeichnet. Diese Angaben müssen bekannt sein, um eine Funktion verwenden zu können.

String:
Zeichenkette

Style-Attribut:
Im style-Attribut können für fast jedes HTML-Element CSS-Formatdefinitionen angegeben werden. In JavaScript spiegeln sich diese Formatierungen einem Style-Objekt wieder, über das jedes Objekt, das einem HTML-Element entspricht, verfügt.

Submit-Button:
Ein HTML-Element in Formularen, mit dem die im Formular vorgenommenen Eingaben des Benutzers abgeschickt werden können.

switch-Anweisung:
Kontrollstruktur, die den Wert eines Ausdrucks mit mehreren festen Werten vergleicht. Stimmt der Wert des Ausdrucks mit einem der Vergleichswerte überein, werden die zugehörigen Anweisungen ausgeführt. Gibt es keine Übereinstimmung, kommen (falls vorhanden) die Anweisungen hinter default zur Ausführung.
Syntax:
switch (Ausdruck) {
case Wert1: Anweisungen;
break;

default: Anweisungen
}

Syntax:
Die formalen Regeln einer Sprache, d.h. Festlegungen, wie die Schlüsselworte geschrieben werden, wo Klammern gesetzt werden müssen oder in welcher Reihenfolge die einzelnen Anweisungen stehen können.

true:
Boolescher Wert wahr

Unicode:
Plattformunabhängiger Zeichensatz, der die Zeichen der meisten Schriften dieser Welt enthält. Der häufig verwendete Zeichensatz ISO Latin 1 (und damit auch der ASCII-Zeichensatz) ist im Unicode-Zeichensatz enthalten, doch geht Unicode weit darüber hinaus.

URL:
Uniform Resource Locator; Beschreibung, wie ein Dokument im WWW aufgefunden werden kann.

Variable:
Benannter Speicherplatz zur Speicherung eines Wertes, z.B. einer Zahl oder einer Zeichenkette. In Programmiersprachen genügt es, den Namen der Variablen zu schreiben, um auf ihren Wert zugreifen zu können.

VBScript:
Visual Basic Script, eine von Microsoft entwickelte Skriptsprache, die von Internet Explorer unterstützt wird. Obwohl sie als Konkurrenz zu JavaScript gedacht war, konnte sie JavaScript bei der Steuerung von Webseiten nie den Rang ablaufen. Als Skriptsprache im Windows Scripting Host wird sie allerdings oft eingesetzt.

W3C:
WWW-Consortium. Gremium für die Entwicklung von Web-Standards. Dazu zählen unter anderem die Spezifikationen von HTML und CSS.

while-Schleife:
Eine kopfgesteuerte Schleife in JavaScript, d.h. abhängig von einer Bedingung werden beliebige Anweisungen ausgeführt. Trifft die Bedingung nicht (mehr) zu, wird die Programmausführung hinter der Schleife fortgesetzt.
Syntax: while (Bedingung) { Anweisungen }

Zeichenkette (String):
Aneinanderreihung von Buchstaben, Ziffern oder sonstigen Zeichen, die zu einem Wert zusammengefasst werden. In JavaScript wird eine Zeichenkette in Anführungszeichen oder Hochkommata notiert. Beispiel: "Dies ist eine Zeichenkette."

Zuweisung:
Speichern eines Wertes in einer Variablen.

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